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ICH BIN OPFER VON MOBBING

 

Mobbing findet an vielen Orten statt, mehr und mehr aber vor allem im Internet.

Dabei sind typische „Mobbinghandlungen“ die Verbreitung von Unwahrheiten, Lügen, Gerüchten, Denunziationen, Beschimpfungen und Beleidigungen gegen den Betroffenen zum Beispiel in sozialen Netzwerken (Cybermobbing). Daneben aber auch die Veröffentlichung von unangenehmen oder verächtlich darstellenden Bildern oder Videos aus der Privat- und Intimsphäre.

Die Handlungsformen des Mobbings haben nicht nur einschneidende Konsequenzen für den Betroffen, die teilweise bis zum Suizid reichen, sondern auch für die Täter:

 

1. Mobbing strafrechtlich verfolgen

 

„Mobbing“ verwirklicht – übrigens auch im Offline-Bereich – häufig den Straftatbestand der Beleidigung, der üblen Nachrede oder aber der Verleumdung, §§ 185 ff. StGB. Dabei ist ein Strafrahmen von bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe möglich. Wird „nur“ eine Geldstrafe wegen des Mobbings verhängt, kann es passieren, dass der Täter anschließend vorbestraft ist, was seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verschlechtert.

Werden Bilder des Mobbingopfers in das Internet gestellt, kann es außerdem sein, dass hierdurch der Straftatbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches verletzt wird, § 201a StGB. Hierfür kann eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verhängt werden. Gemäß § 33 KUG kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft werden, wer – entgegen den §§ 22, 23 KUG – ein Bildnis verbreitet oder öffentlich zur Schau stellt.

Mobbing kann also eine Straftat sein!

 

2. Zivilrechtliche Ansprüche gegen Mobbing

 

Die staatliche Strafverfolgung ist jedoch nur eine mögliche Konsequenz des Mobbings. Opfer von Mobbing haben auch zivilrechtliche Ansprüche gegen den „Täter“, nennen wir ihn im Zivilrecht besser „Rechtsverletzer“. Das Zivilrecht beschreibt, anders als das Strafrecht, das Verhältnis zwischen zwei Personen, hier also dem Rechtsverletzer und dem Mobbingopfer.

Beleidigungen und unwahre Tatsachenbehauptungen, also Lügen, über das Mobbingopfer geben ihm einen Anspruch gegen den Rechtsverletzer auf Unterlassung und in schlimmen Fällen auf Geldentschädigung. Dabei kann das Mobbingopfer die Hilfe eines Rechtsanwaltes in Anspruch nehmen und bekommt häufig vom Rechtsverletzer auch die Kosten für diesen Anwalt ersetzt.

Auch im Falle der Verbreitung von Abbildungen des Mobbingopfers bestehen diese Unterlassungs- und Geldentschädigungsansprüche. So hat das OLG Karlsruhe im November 2013 entschieden, dass der Rechtsverletzer einer Person, über die er im Internet Nacktbilder verbreitet hat, 10.000,- € bezahlen muss. Das LG Kiel hat in einem solchen Mobbing-Fall dem Betroffenen in einem vergleichbaren Fall sogar 25.000,- € zugesprochen.

Ein solches Urteil gilt für lange Zeit und wenn der Mobber nicht bezahlen will, kann man es mit den Mitteln der Zwangsvollstreckung durchsetzen, also z.B. Konten, Einkommen oder Vermögensgegenstände pfänden lassen.

Auch ist ein weit verbreiteter Fehlglaube, dass Äußerungen oder die Verbreitung von Bildern im Internet anonym erfolgen. Der Betroffene hat hier Auskunftsansprüche gegen den Webseitenbetreiber, sodass es häufig ein Leichtes ist, an Namen und Adresse des Rechtsverletzers zu gelangen.

Ein weiterer Irrglaube ist, dass eine Person erst ab 14 Jahren für Rechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden kann. Ein Alter von 14 Jahren ist nur entscheidend für die Strafmündigkeit, d.h. für die Frage, ob jemand strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann. Im Zivilrecht aber ist man für deliktische Handlungen grundsätzlich bereits ab 7 Jahren verantwortlich und kann auch verklagt werden. Häufig ist das Zivilrecht auch die effizientere Waffe gegen Mobbing, da es eine empfindliche Kostenfolge auslöst. Der Rechtsverletzer hat grundsätzlich die Kosten, die dem Mobbingopfer aufgrund der Beauftragung eines Rechtsanwaltes enstehen, zu tragen.

 

3. Präventivmaßnahmen gegen Mobbing

 

Letztlich ist anzumerken, dass die rechtliche Durchsetzung von Ansprüchen im Bereich des Mobbings zwar ein scharfes Schwert ist, das sich viele rechtliche Prozesse jedoch vermeiden ließen, wenn die Täter einmal mehr über ihr Mobbing-Verhalten nachdenken würden. Denn dann wüssten sie, dass Cybermobbing in dem schnelllebigen Medium des Internet jeden treffen kann und zwar auch den, der sich heute noch als Täter sieht. Eine Reihe von Prozessen belegen, dass Täter- und Opferrolle im Mobbing nicht fest vorgegeben sind, sondern häufig sogar wechseln. Dabei ist nicht nur derjenige Täter, der sich aktiv am Mobbing beteiligt, sondern auch der, der tatenlos zusieht. Oftmals hilft es dem Mobbingopfer bereits, wenn er einige wenige Personen an seiner Seite weiß.

Es existieren eine Reihe präventiver Maßnahmen, die ergriffen werden können, an deren erster Stelle aber wohl die Aufklärung über das Verhalten im Internet zu stehen hat.

Gerne bieten wir Ihnen zu diesem Thema Vorträge und Schulungen an.

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Testen Sie unsere gratis Ersteinschätzung! Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an rechtsanwalt@lexquisit.de, in der Sie den Sachverhalt mit eigenen Worten in wenigen Sätzen selbst skizzieren und fügen Sie einige Screenshots bei. Wir versuchen, Ihnen innerhalb von 48 Stunden eine erste kostelose Einschätzung zukommen zu lassen, ob der beschriebene Sachverhalt möglicherweise eine rechtswidrige Persönlichkeitsverletzung darstellt. Insbesondere im Bereich des Cybermobbings lässt sich die juristische Beratung in aller Regel über das Internet oder über telefonischen Kontakt durchführen, sodass Sie uns – wie zahlreiche unserer Mandanten –  problemlos aus dem gesamten Bundesgebiet kontaktieren können.

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