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ICH BIN PROMINENT

 

Sie sind prominent und werden zum Gegenstand von Wort- und Bildberichterstattung im Internet, (Online-)Zeitungen, TV, Radio o.ä. gemacht?

 

Foto- und Wortberichterstattungen können zum größten Übel für Personen, die prominent sind, werden. Bei solchen Berichterstattungen kollidiert das allgemeine Persönlichkeitsrecht der prominenten Person (Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) mit dem Recht auf Meinungsfreiheit / Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) des sich Äußernden (Journalist etc.) Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es ein anerkennenswertes Informationsinteresse der Öffentlichkeit an zeitgeschichtlichen Ereignissen gibt. Daraus folgt jedoch nicht, dass eine Person, die prominent ist, keinen Anspruch auf Achtung ihrer Persönlichkeitsrechte hat. Die Zulässigkeit oder Unzulässigkeit von Äußerungen ist stets im konkreten Einzelfall zu überprüfen. Maßgeblich sind dabei unter anderen, ob die Berichterstattung die Sozial-, Privat- oder Intimsphäre des Prominenten tangiert. Auf Seiten des Äußernden, welchen Informationswert der Berichterstattung innewohnt. Häufig überschreiten Wort- und Bildberichterstattungen die Grenze einer zulässigen Berichterstattung. Insbesondere bei Berichten der sogenannten Klatschpresse.

 

Der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist bei einer Bildberichterstattung verstärkt, da Fotos geeignet sind, eine permanente Erinnerung beim Rezipienten zu erzeugen. Daher liegt bei einer Bildberichterstattung stets ein Eingriff ist das Persönlichkeitsrecht, in seiner besonderen Ausprägung des Rechts am eigenen Bild, vor, für den es eines speziellen Rechtfertigungsgrundes Bedarf (§§ 22, 23 KUG).

 

Bei einer reinen Wortberichterstattung wird eine prominente Person nur dann in rechtswidriger Weise in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt, wenn der Artikel persönlichkeitsverletzende Aussagen enthält. Dies kann beispielsweise bei beleidigenden, diffamierenden oder Äußerungen aus dem Privat- oder Intimleben des Prominenten der Fall sein. Solche Wortberichte stellen regelmäßig eine rechtswidrige Beeinträchtigung der Privatsphäre, der Intimsphäre oder des Ehrschutzes, der vor herabsetzenden, ehrverletzenden Äußerungen schützt, dar. Generell sind Textberichte unzulässig, in denen Ihnen eine Äußerung untergeschoben wird oder Sie falsch zitiert werden. Ebenso wenig muss eine prominente Person hinnehmen, dass Unwahrheiten, also Lügen, über sie verbreitet werden. Unwahrheiten und ehrverletzende Äußerungen werden häufig mittelbar, durch den beim Rezipienten hervorgerufenen Eindruck, kommuniziert. Eine solche Eindrucksfassung kann ebenfalls unzulässig sein.

 

Bei einer rechtswidrigen Promi-Berichterstattung stehen Ihnen unterschiedliche Mittel zur Verfügung, mit denen Sie sich gegen die Wort- und Bildberichterstattung im Internet, Zeitung, TV oder Radio zur Wehr setzen können. In Betracht kommt der Abdruck einer Gegendarstellung, Schmerzensgeld, Schadensersatz, ein Anspruch auf Unterlassung und/oder die Veröffentlichung einer Richtigstellung.

 

Sollten Sie bereits vor der Veröffentlichung Kenntnis von der Berichterstattungen erlangen, so besteht die Möglichkeit, gegen der Artikel präventiv vorzugehen, also bereits die Veröffentlichung zu verhindern. Weiterhin zeigen unsere Erfahrungen aus der Praxis, dass Presse- und Medienunternehmen bei prominenten Personen, die sich wehrhaft zeigen, bei künftigen Berichterstattungen zurückhaltender sind als bei Prominenten, die Berichterstattung unbeanstandet über sich ergehen lassen.

 

Wir Rechtsanwälte der media|kanzlei|frankfurt prüfen gerne, welche Ansprüche gegen eine Wort- oder Bildberichterstattung in Betracht kommen und wie diese durchgesetzt werden können. In Anbetracht der schwerwiegenden Persönlichkeitsverletzung von bundesweiten Berichterstattungen ist schnelles Handeln geboten. Scheitert eine außergerichtliche Streitbeilegung, so sind der Unterlassungs- und Gegendarstellungsanspruch im einstweiligen Rechtsschutz durchzusetzen. Der Gegendarstellungsanspruch muss unverzüglich (ca. 14 Tage) ab Kenntnis vom Bericht geltend gemacht werden. Mehr zum Äußerungsrecht finden Sie hier, hier, hier und hier. Kontaktieren Sie uns daher frühzeitig und kostenlos: rechtsanwalt@lexquisit.de. Gerne ruft ein Rechtsanwalt Sie umgehend zurück.

 

Sie sind prominent und ein Unternehmen wirbt mit Ihrem Konterfei oder Namen?

 

Ein ständiges Problem für Personen, die prominent sind, ist die Zwangskommerzialisierung ihres Persönlichkeitsrechts. Es gilt zu wissen, dass Sie es nicht dulden müssen, dass ein Unternehmen oder Dritter mit Ihrer Prominenz wirbt und daraus Profit schlägt. In einem solchen Fall haben Sie als prominente Person einen Anspruch auf Schadensersatz, Herausgabe des Gewinns, Entrichtung einer fiktiven Lizenzgebühr und Unterlassung der Werbung.

 

Prominente Personen sind häufig Künstler oder Profi-Sportler. Mehr zu den Besonderheiten für einen Künstler – wussten Sie etwa, dass Ihre Werk nicht ohne Ihre Einwilligung bearbeitet werden darf – finden Sie hier. Mehr zu den Besonderheiten für Sportler finden Sie hier. Gerne unterstützen die Rechtsanwälte der media|kanzlei|frankfurt Sie auch bei der Gestaltung oder Prüfung von Verträgen. Kontaktieren Sie uns daher frühzeitig und kostenlos: rechtsanwalt@lexquisit.de. Gerne ruft ein Rechtsanwalt Sie umgehend zurück.

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